Nach dem riesigen Erfolg von SOUR hatte Olivia Rodrigo ein seltsames Problem: Plötzlich wusste jeder, wer sie war, aber niemand wusste, wie Album Nummer zwei klingen sollte.
Für GUTS kehrte sie zu Produzent Dan Nigro zurück, mit dem sie auch ihr Debüt gemacht hatte. Statt eine sichere Kopie von SOUR zu bauen, trieben sie die Kontraste weiter auseinander. Zerbrechliche Klaviermomente stehen neben scharfen Gitarren, verzerrten Stimmen und Songs, die manchmal fast auseinanderzubrechen scheinen.
Der Druck des zweiten Albums
Rodrigo erzählte rund um die Veröffentlichung offen, dass sie beim Schreiben viel über Erwachsenwerden, Unsicherheit und den seltsamen Übergang vom Teenager zur jungen Frau nachdachte. Das hört man in Songs wie vampire, bad idea right? und all-american bitch: Wut und Humor stecken oft im selben Vers.
Das macht GUTS interessanter als nur zu einer Fortsetzung eines erfolgreichen Albums. Es ist der Klang von jemandem, der nach einem gewaltigen Durchbruch erneut herausfinden muss, wer sie eigentlich sein will.
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