Purple Rain klingt, als wäre es schon immer für eine große Bühne gedacht gewesen. Und tatsächlich entstand ein wichtiger Teil des Albums nicht hinter verschlossenen Studiotüren, sondern mitten in einer heißen Clubnacht in Minneapolis.
Bei einem Benefizkonzert im First Avenue spielten Prince und The Revolution Stücke wie Purple Rain, Baby I’m a Star und I Would Die 4 U zum ersten Mal. Die Live-Aufnahmen wurden später im Studio weiterbearbeitet, doch die Energie dieses Abends blieb im fertigen Album erhalten.
Vom Clubabend zum Welthit
Vor allem der Titelsong entwickelte sich nach dem Konzert weiter. Zusätzliche Arrangements und Studioarbeit kamen hinzu, doch Prince behielt den langen Spannungsbogen und das Gefühl einer echten Live-Performance.
Genau darin liegt vielleicht die größte Stärke von Purple Rain: Das Album klingt groß und filmisch, doch darunter hört man immer noch eine Band, die gemeinsam in einem Raum spielt. Mehr als vierzig Jahre später wirkt die Platte deshalb noch immer lebendig.
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