Isles in Indigo begann buchstäblich am Meer.
RUMTUM, der Künstlername von John Hastings, verbrachte zwei Monate auf Hawaii und untersuchte dort das Korallenriff rund um South Kona. In dieser Zeit machte er Musik mit Samplern und einem Tascam-Tonbandgerät.
Vom tropischen Riff ins Berghaus
Als er auf das amerikanische Festland zurückkehrte, hatte er vor allem gesättigte, raue Aufnahmen dabei. Diese unperfekten Tapes wurden nicht verworfen; gerade sie bestimmten den Charakter des Albums.
Später wurden die Songs in einem Haus in den Bergen von Süd-Colorado weiter ausgearbeitet, mitten im weltweiten Lockdown. Hastings beschrieb es rückblickend als eine seltsame Zeit, um ein so farbenreiches Album fertigzustellen – aber genau deshalb funktionierte es auch als Flucht.
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