Als Anders Trentemøller The Last Resort machte, wollte er nicht einfach eine Sammlung von Clubtracks veröffentlichen.
Er sah sich ohnehin nie ausschließlich als Techno-Produzent. Im Studio dachte er lieber nicht an Genres oder Zielgruppen, sondern an die Musik, die sich in diesem Moment richtig anfühlte.
Gefühl ohne Worte
Trentemøller bezeichnete das Album später als sehr persönlich. Es sollte sein Leben, seine Gedanken, Unsicherheiten und Sehnsüchte widerspiegeln. Die Schwierigkeit: einen großen Teil davon ohne Gesang zu erzählen.
Deshalb funktionieren Textur und Raum hier beinahe wie Songtexte. Eine Basslinie kann bedrohlich wirken, eine kleine Melodie plötzlich Wärme geben, und Stille wird ebenso wichtig wie Rhythmus.
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